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Mannschaftswettbewerbe der Nordlichter der vergangenen Jahre

Runnerspoint Staffel in Gelsenkirchen 2009

Im Frühjahr 2009 stolperte unser Alterspräsi Christian bei der Suche nach einer geeigneten Veranstaltung für die Nordlichtertour 2009 über die folgende Ausschreibung:

„2009 feiert RUNNERS POINT seinen 25. Geburtstag. Wenn das kein Grund zum Jubeln ist! Ein solches Jubiläum verlangt natürlich einen besonderen Rahmen und vor allem eine außergewöhnliche Party. Schließlich haben unsere fantastischen Kunden, großartigen Mitarbeiter und guten (Geschäfts-)Freunde nicht nur großen Spaß am Laufen. Sie sind auch Weltmeister im Feiern! Deshalb laden wir Sie und Ihre Freunde schon heute ganz herzlich ein, beim großen Laufevent in der VELTINS-Arena (Auf Schalke) dabei zu sein.“

Christian war sofort Feuer und Flamme und steckte mich auch damit an. Auch die anderen Mitstreiter waren von der Idee angetan, leider konnte Frank nicht zusagen, denn er war auf einer Goldenen Hochzeit eingeladen. Schade. So müßte mal wieder Oliver einspringen. Und der sagte auch sofort zu. Das Team stand also. Und die Vorfreude war groß. Denn immerhin haben wir Nordlichter schon bei vielen Staffelläufen geglänzt. Man denke nur an die Marathonstaffel in Frankfurt oder an die Ironmanstaffel ebenso in Frankfurt.

1 Tag davor: Mit 4 Läufern reisten wir aus Maintal Bischofsheim in Gelsenkirchen an. Oliver, der noch ein wenig trainieren sollte, nutzte noch den freien Tag und kam erst am Sonntag dazu. Christian, Günther, Lothar und Holger jedoch waren schon am Samstag vor Ort, bezogen das Quartier in essen und versuchten sich so langsam auf den Wettkampf einzustimmen. Und das gelang ganz gut. Wir schwirrten in der Fussgängerzone aus und wurden auch gleich fündig. "Sausalitos", auch in Frankfurt ein solider Laden und bekannt für seine Happy Hour sowie vorzügliche Jumbococktails (Anmerkung: Für diese Werbung gibt es kein Geld vom Restaurant!!!). Ein erstes"Hallo hier sind wir" Bierchen schmeckte sehr gut und nach mehr.

Einige Cocktails später war eigentlich bereits geplant, wer wann zu Laufen hatte, mit einer Ausnahme, Christian war sich seiner Position noch nicht so sicher. Die eigenen Ambitionen an die Laufzeiten wurden von Getränk zu Getränk heruntergeschraubt. Was also war am nächsten Morgen zu erwarten? Immerhin ging es um viel! Egal, nach einigen Getränken und einem gutem Essen machten wir 4 uns wieder auf es ging in die nächste Disco zwecks Auflockerung der Beinmuskelatur(Nordlichterspezialtraining). Wie sich am nächsten Tag herausstellte, eine waise Entscheidung. Und in dieser Disco waren wir nicht einmal die Ältesten! Aber dennoch ging es recht früh wieder gen Hotelzimmer, immerhin hatten wir noch einiges vor am Sonntag und nicht, wie in den Vorjahren, den Lauf schon hinter uns. Erst am nächsten Morgen fragten wir uns, ob die Idee wirklich so gut war, aber zum Glück gibt es Kopfschmerztabletten. Der Kaffee tat sein Übriges.

Wettkampftag: Gegen 10:30 Uhr nach einem spartanischen Frühstück, welches eher an der Darbietung des Hotels als unserem Hunger lag, stareten wir gen Gelsenkirchen. Oliver war pünktlich, und wir vier einigermaßen ausgeschlafen und fit. Die Startreihenfolge stand fest und wir waren sehr ambitioniert: 1:50 Stunden wollten wir unterbieten. Und das ohne unsere Kampfmaschine Frank, der lieber daheim mit Familie feiert.

Pünktlich um 11 Uhr stand Christian am Start in der Arena mit 599 weiteren Läufern. Nach wenigen Metern ging es vor das Stadion und dort wurde das Gros der Distanz absolviert, erst nach 4,8 Km kam man wieder in das Stadion. Unterwegs war einiges los, aber auch nicht mehr als bei vielen Dorfläufen in und um Frankfurt. Wer sich für die Strecke etc. interessiert, der geht am Besten direkt auf die Homepage von Runnerspoint. Christian erreichte das Ziel als einer der ersten nach 20:20 Minuten, keine Granatenzeit, aber doch wie immer eine sehr gute Leistung, und schickte Oliver auf die Reise.

Oliver? Einige werden ihn nicht kennen, jedoch ist Oliver immer da, wenn Not am Mann im Team ist. Im Frühjahr hat Oliver sehr erfolgreich beim Fussballturnier ausgeholfen, auf Schalke sprang er sehr kurzfristig für Frank ein und unter uns, er konnte ihn mehr als nur ersetzen ;-). Leider hatten wir vergessen, Oliver zu erzählen, dass es auf der Strecke zum Teil bergan geht. Und in diesem "Berg" fand er dann auch seinen Meister. Aber trotzdem, Oliver kämpfte sich wacker ins Stadion zurück und übergab das Staffelholz nach 25:00 Minuten an Lothar.

Lothar, der in diesem Jahr noch Großes vorhat (u.a. 5 Km unter 20 Minuten, 10 Km unter 45 Minuten), war das erste Mal auf einer Nordlichtertour dabei und fügte sich gleich großartig ein. Vielleicht war es gerade die Dusche nach dem Frühstück, die noch einige Sekunden rauskitzelte, jedenfalls kam er bereits nach 24 Minuten wieder in die Wechselzone, sehr auch zu Freude des Webmasters, denn das gibt wieder ordentlich zu Trinken auf Lothars Kosten. Als nächster war ich, Holger, an der Reihe. Kopf und Bauch waren eigentlich schon wieder in Ordnung, jedoch klappt es mit der Schnelligkeit in den letzten Wochen nicht so. Umso mehr freue ich mich über meine Zielzeit von 20 Minuten. Vielleicht geht ja doch noch etwas mehr in diesem Jahr.

Last but not least war unser squashspielender Marathonrekordhalter am Zug, Günther Horstmann. Günther läuft eigentlich ohne jegliches Training im Schongang super Zeiten, diesmal war es auch wieder ähnlich, allerdings reichte es nicht mehr zu unser vorm Event aufgestellten Wunschzeit von unterhalb 1:50 Stunden, denn Günther überquerte die Ziellinie erst nach 21:30 Minuten und damit erreichte das Nordlichterteam eine Endzeit von in 1:50,50 Stunden. Wir sind jedoch trotzdem zufrieden und haben jetzt einen Grund mehr im nächsten Jahr zu starten, denn wir belegten in der Endabrechnung von ca. 850 Staffeln (bei zwei verschiedenen Starts) den 101. Plat. Die Urkunde dazu findet ihr noch einmal hier.

Ich persönlich denke, dass es ein schönes gemeinsames Wochenende war, fernab der Heimat und der Familien, an dem wir alle viel Spaß hatten, eine gute Leistung gebracht haben und vor allem gesund wiedergekommen sind, was ja nicht immer der Fall war, wenn die Nordlichter gereist sind. Eventuell geht es ja im nächsten Jahr wieder nach Gelsenkirchen, aber man weiß ja nie, was so kommt. In diesem Sinne

Holger, euer Webmaster

Nightrun Staffel 2005

Wahnsinn ! Eine Staffel des LT Nordlichter 03 hat mal wieder eine herausragende Leistung vollbracht. Nachdem im Herbst 2004 bei der Marathonstaffel die 3-Stunden-Marke unterboten wurde, war es dieses Mal die 1-Stunden-Marke, die von den 3 Läufern Holger Wulff, Günther Horstmann und Schlußläufer Frank Kettler beim Nightrun im Rahmenprogramm des Ironman Frankfurts gebrochen wurde.

Wie schon im letzten Jahr hatte jedes Teammitglied eine Strecke von 5 km zurückzulegen. Die Strecke führte in einem Rundkurs vor der Kulisse der Frankfurter Skyline am Main entlang und überquerte den Fluss zweimal. Start, Staffelwechsel und Ziel fanden vor einer imposanten Kulisse am Mainkai statt, wo DJs von hr3 bereits ab 18:00 Uhr für gute Stimmung sorgten.

Als Startläufer war ich, Holger, diesmal unterwegs. Ich versuchte zwar gleich, mich an die Spitzengruppe zu hängen, jedoch nahmen wohl auch in diesem Jahr wieder einige Profis an der Veranstaltung teil, so dass ich mich lieber auf mich selbst konzentrierte. Angespornt von den Zuschauern und mit viel "Staffeldruck" auf den Schultern kam ich nach ca. 18:45 Minuten ins Ziel und übergab dann sogleich an Günther, der dem Wechsel bereits entgegen fieberte. Günther stappelte im Vorfeld recht tief, war er doch durch eine leichte Zerrung ein wenig gehandicapt. Aber wie schon bei vergangenen Staffeleinsätze konnte er uns und die Zuschauer wieder einmal sehr beeindrucken. So kam er doch unerwartet schnell nach 38:30 Minuten in die Wechselzone (für ihn stand damit eine Zeit von ca. 19:45 Minuten zu Buche).

Frank, der eigentlich nur "locker auslaufen" wollte, war also jetzt in der Pflicht. Unser erklärte Ziel, die 15 Kilometer unter einer Stunde zu absolvieren, war nämlich jetzt nicht mehr utopisch, sondern sogar sehr realistisch. Frank mußte also richtig Gas geben, obwohl ihm noch der Kugelstoßwettkampf aus der Vorwoche in den Schulter steckte. Und das tat er dann auch. Wir, die Mitstreiter und Fans (Superfan) fieberten so richtig mit. Spannung und Dramatik pur. Wir wollten doch nicht unseren Alterspräsi Christian, der beruflich in Bayern weilte, enttäuschen. Aber das nußten wir auch nicht, denn nach knapp 58 Minuten erschien Frank am Horizont. Und nach 59:30 Minuten durchlief er jubelnd das Ziel, in dem wir uns dann glücklich in die Arme fielen. Franks eigene Zeit betrug ca. 21 Minuten, aber das war wohl eher nebensächlig.

Im Anschluss an die Siegerehrung fand dann wieder die NightRun Party statt, auf der wir dann noch das eine oder andere Bierchen köpften. Schließlich hatten wir mal wieder einen richtig schönen Grund dazu.

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Marathonstaffel beim Frankfurt Marathon 2004

Ein weiteres Wunder vom Main ist vollbracht !!!

Die Staffel des LT Nordlichter 03 (mit der Startnummer 529) erreichte in der Besetzung Ha-Jo Proföhr, Günther Horstmann, Christian Proföhr und Holger Wulff beim Staffelmarathon 2004 in Frankfurt eine Endzeit von weniger als 3 Stunden (Bruttozeit: 2:59,51). Damit ging der Trainingsplan von "Alterspräsident" Christian Proföhr voll auf. Von 582 Staffeln im Ziel, also insgesamt 2328 Staffelläufern, erreichte unser Team einen hervorragenden 11. Platz (wurde nachträglich koorigiert). Von 185 Männerstafffeln erreichten wir den 6. Platz (auch dies wurde nachträglich koorigiert - läßt Doping grüßen ? - wie gut, dass wir immer fair sind).

Das erfolgreiche Team vor dem Start von links nach rechts:

Christian Proföhr
(3. Läufer - 13,5 Km)

Günter Horstmann
(2. Läufer - 6,4 Km)

Ha-Jo Proföhr
(Startläufer - 11,1 Km)

Holger Wulff
(Schlußläufer - 11,2 Km)

Und hier einige Impressionen von Startern:

1. Ha-Jo Proföhr: Als einziges echtes Nordlicht (im Norden geboren und noch im Norden lebend) bin ich gespannt, was mich in Frankfurt erwartet. Am frühen Sonntag morgen geht es mit der U-Bahn zur Messehalle. Messehalle, das kenne ich doch schon von meinen Marathons in Hamburg. Das ist die erste angenehme Überraschung. Umziehen in der Halle und nach dem Lauf die Möglichkeit des Duschens, ein angenehmer Komfort, der nicht überall selbstverständlich ist.

Am Start das Zusammentreffen mit den anderen Staffelkollegen. Holger kann man eine gewisse Nervosität nicht absprechen. Ich selbst verspüre auch eine Anspannung, die aber überhaupt nicht mit derjenigen eines Marathons zu vergleichen ist. Ein positiver Druck ist trotzdem vorhanden, denn die Staffel hat sich das für uns ehrgeizigen Ziel vorgenommen unter drei Stunden zu laufen. Jetzt heisst es Einreihen in den Startblock für die Staffeln. All das ist sehr gut gekennzeichnet, und so warte ich mit vielen anderen Läufer bei etwas kühlen Temperaturen gespannt auf meinen Start. Pünktlich um 11 Uhr geht es endlich los. Zumindest für die Topläufer und alle diejenigen, die vorne stehen. Für mich vergehen unendlich lange 135 Sekunden, bis ich die Startlinie überqueren kann. 135 Sekunden, die uns später bei unserer Jagd auf die 3 Stunden fehlen könnten. Im Gegensatz zum Einzelläufer (Chip löst mit dem Überqueren der Startlinie die Zeiterfassung aus) werden die Staffelzeiten mit dem Startschuss genommen. Endlich laufen, dafür bin ich doch nach Frankfurt gekommen. Der nächste kleine Schock. Das Feld kommt nur langsam in Schwung. Ich stoppe den ersten Kilometer mit 5:30 Minuten, das ist deutlich langsamer als die angestrebten 4:22 Minuten, die nötig sind, um unter 3 Stunden zu bleiben. Also weg von der Ideallinie und zum Überholen ansetzen. So laufe ich ungefähr 15 Minuten, bis die Straße etwas freier wird und ich in meinen eigenen Laufrhythmus komme. Jetzt nehme ich auch endlich die Umgebung wahr. Das Laufen durch Mainhattan macht Spass, die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer hilft mir Tempo zu machen und etwas verlorene Zeit aufzuholen. Kurz vor dem Staffelübergabepunkt an der Konstabler Wache kommt die Sonne heraus. Nach ca. 11,3 Kilometern und 50 Minuten laufen übergebe ich bei strahlendem Sonnenschein an Günter, der für die nächsten Kilometer die Verantwortung übernimmt. Nach einer kurzen Dehnung und mit der Finisher-Medaille bewaffnet setze ich mich in die U-Bahn und bin innerhalb weniger Minuten in der Messehalle. Hier erwarten mich die warme Dusche und frische Klamotten. Jetzt kann ich nur noch den anderen Staffelmitgliedern die Daumen drücken und warten.

3.Christian Proföhr: Am Morgen des 31.10.2004 bin ich gemeinsam mit meinem Bruder Ha-Jo Richtung Messe gefahren. Eine gewisse Anspannung war schon vorhanden, weil ein reizvolles Ziel zu erreichen war. Die Nordlichter-Staffel wollte unter 3 Stunden bleiben. Pünktlich um 10.00 Uhr waren wir am verabredeten Meeting-Point U-Bahn Messe. Bis auf Günther waren auch alle pünktlich. Günther kam erst mit 20-minütiger Verspätung. Da ich als 3. Läufer noch ein wenig Zeit hatte, war ich zu diesem Zeitpunkt relativ gelassen. Holger und ich schauten uns zusammen den Start des Marathons an und verfolgten auch die Spitzenläufer die bei Kilometer 7 nochmals in der Nähe der Messe vorbei liefen. Danach machte ich mich langsam auf, meine Wechselzone zu erreichen. Ich musste irgendwo zwischen KM 17 und 18 das "Staffelholz" von Günther in FF-Niederrad übernehmen. Ich war so zeitig im Wechselbereich, dass ich mich in Ruhe auf meinen Lauf vorbereiten konnte. Ich kam in den Genuss, die führenden Männer und später auch die Spitzenläuferin zu begutachten. An der Spitze wurde schon ein enormes Tempo gegangen. Gegen 12.00 Uhr riss der Himmel auf und die Sonne kam durch (ca. 14 Grad). Ideale Bedingungen für meinen Teilabschnitte von 13,4 Kilometer.

Gegen 12.19 Uhr kam Günther in die Wechselzone und ich konnte loslaufen. Es war ein "geiles" Gefühl, so viele Marathonies zu überholen. So konnte ich einen nach dem anderen Kilometer hinter mich bringen. Die Bruttozeit für den Halbmarathon lag irgendwo bei 1 Std. und 32 Minuten. Bis zur Schwanheimer Brücke lief ich den Kilometer immer im 4er-Bereich. Die Schwanheimer Brücke (KM 26) verlangte mir dann einiges ab. Nicht nur die Steigung, auch der Wind forderten mich heraus, so dass dieser Kilometer mit ca. 4 Min. 20 mein langsamster wurde. Die Motivation und die Begeisterung an der Strecke sorgten dafür, dass ich danach wieder in meinen gewünschten Tempobereich laufen konnte. Rund um Höchst herrschte wieder eine bombige Stimmung und die letzten Kilometer verflogen wie im Flug. Irgendwann nach Kilometer 30 sah ich dann schon die Hinweise auf die Wechselzone. Kurz vor dem Wechsel auf Holger gab es nochmal eine kleine Steigung zu erklimmen. Auch die wurde geschafft und ich konnte gegen 13 Uhr 14 mit Freude in den Augen an Holger übergeben. Ich war sehr zufrieden mit dem Erreichten, bin ich doch unter 55 Minuten gelaufen. Nun lag es an Holger die Staffel sicher unter die 3 Stunden Marke zu bringen........

4. Holger Wulff: Auf der einen Seite hatte ich als Schlußläufer den großen Vorteil, dass ich morgens noch relativ gelassen, aber doch schon höchstkonzentriert den Start und die ersten Kilometern des Rennens vor Ort genießen konnte, bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof nach Nied, wo sich bei Kilometer 30,8 die Wechselzone für die Schlußläufer befand, machen mußte. Auf der anderen Seite wurde aber auch von den 3 Oldies im Team ziemlich viel Druck auf meine Person ausgeübt, der mich natürlich nicht kalt gelassen hat. Immerhin sollte, bei Androhung von diversen Straftrainingseinheiten, im Ziel noch die 2 auf der Uhr stehen (für Stunden natürlich). Bei meiner körperlichen Verfassung am Sonntag früh war ich mir allerdings nicht so sicher, ob ich eine gute Leistung bringen konnte. So war mir mit Sicherheit eine gewisse Anspannung anzusehen, die bis zur Ankunft Christians in Nied anhielt.

Immerhin erreichte Christian mit einer sehr guten Vorgabe die letzte Wechselzone, so dass bei der Staffelübergabe unsere Wunschzeit immer noch realisierbar war. Ich konnte es also nicht gemütlich angehen lassen, jeden Verpflegungsstand "mitnehmen" und die Atmosphäre eines Marathons genießen, sondern mußte sofort richtig Gas geben. Die ersten 6-7 Kilometer ging es von Nied aus, wenig spektakulär, doch relativ anspruchsvoll, entlang der langen (und langweiligen) Mainzer Landstraße und weiter auf der Frankenallee in Richtung Innenstadt. Trotz fortschreitender Erkältung konnte ich in etwa die vorgegebenen Zeiten des Trainingsplanes einhalten. So schwankten die Kilometerzeiten zwischen 3:55 und 4:08 Minuten, Zeiten mit denen ich in dieser Verfassung sehr zufrieden sein konnte. Nach 7 Kilometern erreichte ich den Platz der Republik, das Herz der Strecke. Ab jetzt wurde es so richtig laut...und das Ziel kam immer näher. Nicht nur, dass man fortan durch die Massen "getragen" wurde, auch meinen Hauptfan Viktoria sollte ich noch zweimal antreffen. Was sollte mich unter diesen Umständen noch aufhalten ? Weiter gings in Richtung Taunusanlage, Rossmarkt, über die Hauptwache, Goethestrasse, an der Alten Oper vorbei (unter anderen Umständen wäre das eine richtig schöne Stadtbesichtigung gewesen), und zurück in Richtung Platz der Republik, dann weiter über die Friedrich-Ebert-Anlage, um den MesseTurm herum, hinein in die Festhalle und über den "Roten Teppich" - die Zeitanzeige vor Augen und die Gewissheit, dass wir, die Staffel des LT Nordlichter 03, unser Ziel erreicht hatten - ins Ziel. 2:59,51 Stunden, Wahnsinn. Ein super Erlebnis - und beim nächsten Mal garantiert alles alleine.

Die Veranstaltung war wirklich klasse. Abgesehen von unserem sportlichem Erfolg spielte auch das Wetter in diesem Jahr so richtig mit. War es anfänglich noch recht kühl und neblig, so ging doch kurz nach dem Mittag die Sonne auf. Aber wahrscheinlich wird es eine Staffel des LT Nordlichter 03 in dieser Zusammensetzung im Jahre 2005 nicht mehr geben, denn es sind Einzelstarts geplant. Mehr dazu in den kommenden Monaten, natürlich auf dieser Seite.

Links noch einmal das erfolgreiche Team nach der Veranstaltung (mit dem Nachwuchsstar).

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Trainingsplan Marathon Staffel Frankfurter Marathon 2004

Hallo Ihr Lieben,

11 x werden wir noch wach, heissa dann ist Staffeltag!!!!!

Ich hoffe, dass Ihr gut im Training seit und das angestrebte Ziel nicht aus den Augen verloren habt. Ihr wisst ja, nach 2:59:59 (worst case) bleibt die Uhr stehen! Der exakte Zieleinlauf ist also folglich um 13.59,59 Uhr am Sonntag, den 31.10.2004. Das ist in sofern wichtig, wenn man Freunden und Verwandten bescheid geben will, wann die Nordlichter durch die Festhalle laufen. Wie immer gilt, schneller ist erlaubt.

…was bedeutet das für jeden Einzelnen

1. Läufer: 11,1 km (Mein Lieblingsbruder Ha-Jo)

Ich kann wohl davon ausgehen, dass Du die 11 KM in schlappen 48,28 Min. absolvieren wirst. Das heißt, ich gönne Dir gemütliche 4,22/KM. Hier gilt nach wie vor, dass man auch schneller sein darf.

2. Läufer: 6,4 km (Günther, der Nachrücker).

Nachdem was ich von Günther weiß, wird er locker den KM in 4,35 laufen. Wie ich ihn kenne, sogar in 4,30 Ich denke, Nach meiner Hochrechnung darf sich mein Freund Günther 29,20 Min. auf Frankfurts Straßen tummeln!

3. Läufer: 13,5 km (Der Autor)

Nachdem sich nun meine Laufstrecke auf schlappe 13,5 KM verkürzt hat gehe ich das ganze Thema auch entsprechend schärfer an. Ich habe mir vorgenommen den KM in 4,10 zu laufen. Das bedeutet, dass ich wohl am längsten von uns Atmosphäre schnuppern darf. Wenn`s so läuft, wie ich es plane, dann bin ich 56,15 Min. unterwegs.

4. Läufer: 11,2 km (Holger)

11,2 KM haben wir übrig gelassen für unseren U 40-Läufer (hat nichts mit dem Alter zu tun, nein - ein Garant für 10 KM immer unter 40 Minuten) Wenn ich nach ca. 2:15:00 an Holger übergebe bringt mein „Nordlicht“ die 3 Stunden Zielzeit locker nach Hause (in dem Fall die Festhalle). Aber was bedeutet das letztendlich in Zahlen? Hier die Lösung: Der KM wird von Holger in geschmeidigen 3,59 gelaufen, was in Summe zur Folge ein Ergebnis von 44,37 Min. bedeutet.

Und nun das richtig geile!! Aufgrund der neuen Streckenlängen und unserem neuen Starter Günther ist das ganze viel leichter geworden, als zuerst gedacht!

Wir kommen bereits nach 2:58:50 Stunden ins ZIEL!!!

Jetzt kann wirklich einer trödeln und schon unterwegs ein paar Autogramme geben. Aber bitte nicht alle, weil sonst wird es wohl doch knapp.

Viele Grüße

Euer Alterspräsident Christian

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NightRun Staffel beim Ironman-Frankfurt 2004

Eine Staffel des LT Nordlichter 03 (auf dem Bild von links mit den Startern Christian Proföhr, Padraig McManamon, Holger Wulff) hat am Donnerstag, den 8. Juli 2004 am NightRun teilgenommen.

Der Opel IRONMAN GERMANY Triathlon veranstaltete diesen Nightrun-Staffellauf. Es ist ein Staffellauf über 3 x 5 km für Freizeit- und Hobbysportler, die gern einmal Teile der Laufstrecke des Opel IRONMAN GERMANY Triathlon testen möchten.

Trotz des eher wechselhaften Wetters brachte der bereits zum zweiten Mal stattfindende Opel IRONMAN GERMANY NightRun 311 Staffelteams an den Mainkai.

Die "Nordlichter" gingen sehr gut vorbereitet an den Start, u.a. fand in den Tagen davor noch ein (vielleicht entscheidendes) Sprinttraining in Berkersheim statt.

Beeindruckend war für uns die Atmosphäre, die vor allem im Startbereich herrschte. Auf der einen Seite standen die Staffelläufer, auf der anderen Seite saßen die Fans auf einer eigens aufgestellten Tribühne. Einmalige Stimmung !

Als Startläufer ging Christian Proföhr an den Start. Christian, unser 5-KM Spezialist, der in seiner Jugend schon Zeiten um die 17 Minuten gelaufen ist, ordnete sich auch gleich in die Spitzengruppe ein und erreichte als einer der 20 besten die Wechselzone. Die Anhänger der Nordlichter hatten mit einer solchen Leistung überhaupt nicht gerechnet, aber Christian ist ja schon häufiger für solche Überraschungen gut gewesen. Es war eine klasse Leistung, denn erfahrungsgemäß starten bei allen Staffeln meistens wirklich erfahrene Läufer, damit sich das jeweilige Team ein wenig von der Masse abzusetzen kann.

Holger Wulff übernahm, dank Christian in der Spitzengruppe liegend, das "Staffelholz", nämlich die Startnummer (siehe Foto). Beim Durchlaufen der Wechselzone wurde er sogar vom Ansager "erkannt" und mit den Worten: "und jetzt kommt der 2. Läufer des LT Nordlichter 03, Holger Wulff" auf die Reise geschickt. Ein wahnsinniges Gefühl.

Dieses Gefühl nahm Holger dann auch mit auf die Strecke, die vom Mainkai entlang des Mains in Richtung Westhafen verlief, dann ging es über den Hohlbeinsteg auf die andere Seite, also nach Dribbdebach. In Sachsenhausen hatte man als Läufer am Mainufer bis zur Flößerbrücke zu laufen, um dann wieder auf die Frankfurter Seite zu wechseln. Dann ging es am Ufer entlang zurück zur Wechselzone, wo man aus einiger Entfernung bereits die tobene Menge hörte. Holger konnte sogar noch einige Läufer überholen und erreichte so als ca. 15. die Wechselzone, um das "Staffelholz" an Padraig McManamon zu übergeben.

Padraig lief, obwohl er lange Zeit mit dem Training aussetzen mußte, ein erstaunlich gutes Rennen. Unbeeindruckt von den anderen Staffeln, immerhin hatte er jetzt nicht nur schnellere Leute vor sich, die ihm das Leben schwer machen sollten, sondern überrundete auch eine Vielzahl von langsameren Staffeln, die erst ihren 2. "Mann" auf die Reise geschickt hatten. Dass Padraig seine Sache sehr gut gemacht hatte, zeigte auch der Applaus im Zielbereich, den er nach ca. 1:01,30 Stunden überglücklich erreichte.

Alles in allem war es eine hervorragende Mannschaftsleistung. Die Veranstaltung hat soviel Spaß gemacht, dass wir im nächsten Jahr bestimmt wieder mit einer Staffel an den Start gehen werden (oder vielleicht ja auch schon mit 2 !). In diesem Sinne, man sieht sich im nächsten Jahr.

Zum Abschluß noch ein Bild des Erfolgstrios.

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2004
Marathon-Staffellauf der SKV Mörfelden

Bericht vom Wettkampf von Padraig McManamon

Für den LT Nordlichter 03 war es das erste Gruppenerlebnis dieser Art, bei dem wir also nicht nur für uns selbst gelaufen sind, sondern für das gesamte Team, einer für alle, alle für einen. Als Zeit setzten wir uns ein Ziel von 3 Stunden für diese Marathondistanz, was beachtliche 45 Minuten pro Läufer bedeutete. Dabei haben wir es richtig erlebt wie es sein kann, einen Teamgeist zu spüren.

Die Veranstaltung startete um 09:00 Uhr am Sonntag, den 11. Januar, es war 7 Grad kühl im Mörfeldener Waldstadion. Trotz des angekündigten Regens blieb es bis kurz vor Mittag relativ trocken. Und als dann der vorausgesagte Regen kam, war es uns sowieso egal - am Ende verpassten wir die anvisierte Zeit mit 3:05,46 Stunden nur knapp, aber wir waren trotzdem stolz über das gemeinschaftlich erreichte.

Zum Lauf: Als erster Läufer ging ich, Padraig McManamon, los auf die 10,55 Km lange Waldstrecke mit seinen geraden Schneisen, die wirklich ideal zum Laufen sind. Als persönliches Ziel wollte ich zum ersten mal die 10 Km Marke unter 50 Minuten schaffen. Ich hatte das Ziel auch schon beim Frankfurter Silvesterlauf am 28. Dezember, schaffte dort aber nur eine Zeit von 51:57. Zwar war das immerhin eine Verbesserung meiner bisherigen Bestzeit, aber weiterhin bedeutet für mich die 50 Minuten Marke ein magisches Ziel. An diesem Tag aber sollte es endlich soweit sein. Ich erreichte die 10 Km Zwischenzeit nach Angabe meiner Stopuhr bereits nach erstaunlichen 49:20 Minuten. Die letzten 550 Meter wurden also zum einem Triumphzug für mich und ich kam jubelnd vor Freude ins Ziel mit einer Endzeit von 52:07.

Als zweiter Starter folgte Holger Wulff, der angesteckt von der Euphorie auch seine bisherige Bestzeit erreichen wollte. Die Zeit des Wartens im Stadion war für die gerade nicht laufenden Läufer spannend, aber die Atmosphäre war klasse und die Zeit verging zum Glück wie im Flug. Knapp 44 Minuten später, mit einer Zielzeit von 43:38 Minuten erreichte Holger das Ziel und übergab an Günter Horstmann. Günter wurde erst eine Woche vor der Veranstaltung "aktiviert", nachdem der vorgesehene Starter durch eine Grippe ans Bett gefesselt war. Günter erreichte trotz längerer Laufpause eine super Zeit mit seinen 46:05 Minuten. Ein herzliches Dankeschön hiermit an Günter, dass er sofort eingesprungen ist, als die Nordlichter Verstärkung brauchten. Als Schlussläufer ging dann Christian Proföhr an den Start. Christian, bekannt für seine Stärke auf längeren Distanzen, setzte der Staffel die Krone auf mit seinen 43:56 Minuten. Im Ziel fiel sich die gesamte Mannschaft in die Arme, stolz über das Geleistete. Zwar haben wir die 3:00 Stunden nicht ganz erreicht, in Anbetracht der Wetterverhältnisse erreichten wir jedoch aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung eine Gesamtzeit von 3:05,46, was den 51. Platz von insgesamt 115 Mannschaften bedeutete.

Das erfolgreiche Team vom 11. Januar:

Von links: Christian Proföhr, Holger Wulff, Padraig McManamon und Günter Horstmann

Der Tag war für uns alle ein großes Erlebnis, hat sehr viel Spaß gemacht und schweißte das Team noch stärker zusammen. Mir persönlich hat vor allem das Erreichen meines Ziel, die 10 Km innerhalb von 50 Minuten zu laufen, als Neuling in der Laufszene den Ehrgeiz gegeben, weiterzumachen. Und nun freue ich mich auf die nächsten Herausforderungen

Abschließend der Link zum Bericht bei Laufreport

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